Ankertechnik 

Bei den letzten Migränebehandlungen werden die angenehmsten Wohlfühlmomente unter der Behandlung „verankert“, so dass der Patient jederzeit und selbständig auf diese angenehmen Zustände zurückgreifen kann.
Mit „Anker“ ist ein äußerer oder innerer Reiz gemeint, der mit einem bestimmten inneren Zustand verknüpft ist. Im Falle der Migränebehandlung werden also die angenehmsten und besten kinästhetischen Erfahrungen, die der Patient während der Behandlung erlebt hat, verknüpft mit einem Wort, einem Satz, einem Ton, einem Musikstück, einem Bild, einer Berührung, einem Duft oder einem Geschmack – sozusagen ein „kinästhetischer Anker“. Wird der Anker ausgelöst, so wird automatisch der damit verknüpfte innere Zustand aktiviert und wieder erlebt.
Die Ankertechnik verleiht den in den Behandlungen entwickelten positiven Eindrücken Dauerhaftigkeit und Stabilität. Der Patient kann somit in die Selbständigkeit entlassen werden, da er sich damit selbst helfen kann und sich vom Therapeuten und der Therapie ablösen kann.

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 Wohlfühltagebuch 

Wenn der Satz „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ stimmt, dann bedeutet das Führen eines Schmerztagebuchs, dass wir durch unsere Aufmerksamkeit, die wir dabei auf den Schmerz richten, dem Schmerz Energie geben.
Ein Schmerztagebuch kann dazu beitragen, Zusammenhänge zwischen Lebensgewohnheiten, Ess- und Trinkverhalten sowie äußeren Einflüssen zu erkennen. Nachteil der falschen mentalen Ausrichtung ist sehr hoch: es werden schmerzhafte Gedächtnisspuren aktiviert. Dies kommt einer Verstärkung des Schmerzgeschehens gleich.
Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist der Sinn des Wohlfühltagebuchs. Es soll die Migränebehandlungen nachbereiten und vertiefen, Neuprogrammierungen in Gang setzen, das Wohlfühlvermögen erhöhen und damit den Schmerz in Wohlgefühl verwandeln.

Die Regeln für das Führen eines Wohlfühl-Tagebuch erfahren Sie in der Praxis oder in den Selbsthilfegruppen.

Ein Wohlfühltagebuch zu führen, ist ein überraschendes Erlebnis, das man auch ohne chronische Schmerzen einmal ausprobieren sollte!

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 Orientierungsübung 

Migräne und Kopfschmerz gehen oft mit einer räumlichen Desorientierung einher. Das heißt, die vestibuläre Sensibilität ist gestört – das Gefühl für oben, unten, vorne, hinten, rechts und links ist beeinträchtigt. Orientierungsübungen sollten in der schmerzfreien Zeit geübt werden, um sie dann in der akuten Phase besser anwenden zu können.

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 Future-Pace 

Mentale Einstimmung auf eine Zukunft ohne Migräne

Future-Pace ist ein Begriff aus dem NLP, dem Neurolinguistischen Programmieren und bezeichnet das Gestalten der Zukunft mit Hilfe eines Verfahrens, bei dem Ideen, Ziele oder Pläne konkret benannt und neurologisch verankert werden. Es ist eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, sich mental auf eine Zukunft ohne Migräne, bzw. Kopfschmerz einzustimmen. Wir können uns sogar positive Zustände kreieren, die wir zuvor noch nicht erlebt haben. Erlangen Sie bewusste Kontrolle über die Wirkung solcher Programmierungen.

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 Ressourcen generalisieren 

Hier geht es um einen Übungs- und Behandlungsablauf, der besonders für Patienten geeignet ist, die schon lange Zeit an Migräne oder Kopfschmerz leiden. In zwölf Schritten des Umlernens von Denkprozessen gelangt der Patient in eine neue Wahrnehmung und Einstimmung auf die Zukunft.

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 Autogenes Training 

Wer unter Stress zu Kopfschmerz oder Migräne neigt, sollte selbstgeleitete Entspannung erlernen. Das Autogene Training ist hier hervorragend geeignet und jahrzehntelang erprobt. Einzelne Übungen werden im Selbsthilfekurs durchgeführt. Kurse können bei Volkshochschulen, privaten Anbietern und auch kostengünstig vermittelt von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse gesucht und gefunden werden (Übernahme von ca.80% der Kurskosten werden im letzteren Fall von den meisten gesetzlichen Krankenkassen übernommen).

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