Sonst noch fragen?
 Fragen und Antworten zur homöopathischen Behandlung 
 Was passiert beim Heilpraktiker? 

Die Behandlung beginnt mit der Erstanamnese. Sie dauert zwei Stunden und länger. Ihr Ziel ist es, den zu behandelnden Menschen in seiner Gesamtheit kennen zu lernen. Hier interessieren körperliches, geistiges und seelisches Befinden. Ebenfalls wichtig sind Vorerkrankungen, Impfungen und Medikamentengebrauch.
Aufgrund all dieser Informationen kristallisiert sich das individuell passende Heilmittel nach dem Ähnlichkeitsgesetz heraus.
Nach der ersten Mittelgabe ist weiterhin ein regelmäßiger Kontakt zum Heilpraktiker notwendig, damit die Mittelgabe immer wieder überprüft und wenn nötig angepasst werden kann.

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 Welche Krankheiten kann man homöopathisch behandeln? 

Grundsätzlich ist die Homöopathie bei allen Erkrankungen anwendbar, seien sie seelischer, geistiger oder körperlicher Natur.
Geeignet für die Behandlung sind nicht nur akute Fälle, sondern auch die rapide zunehmenden chronischen Krankheiten aller Art. Selbst bei schwersten Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose u.a. lässt sich oft eine deutliche Besserung und Verzögerung des Krankheitsverlaufes erreichen.

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 Wie individuell ist diese Behandlungsart? 

Jeder Mensch braucht sein eigenes, speziell auf ihn zugeschnittenes Mittel. Es ist durchaus möglich, dass zu einem Homöopathen/einer Homöopathin zehn Personen mit Halsschmerzen kommen und jeder von ihnen ein anderes Mittel erhält. Es gibt nicht allgemein ein Mittel gegen Halsschmerzen, es gibt nur EIN Mittel gegen IHRE Halsschmerzen. Die Entscheidung des/der Homöopathen/Homöopathin hängt dabei oft von feinen Unterschieden ab, die er oder sie durch viele Fragen festzustellen versucht.

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 Welche Symptome interessieren den Homöopathen genau? 

Der Homöopath/die Homöopathin ist nicht nur an körperlichen Besonderheiten, sondern auch an sämtlichen geistigen und emotionellen Besonderheiten interessiert. Er bezieht das Gesamtbild des Patienten in die Untersuchung ein. Je mehr der Therapeut weiß, desto eher kann er das richtige Mittel finden. Er muß die Informationen gründlich aufnehmen und sie mit Hilfe seiner Bücher sorgfältig bewerten, um das passende Mittel verschreiben zu können. Der Homöopath/die Homöopathin ist also NICHT NUR an Ihren Kopfschmerzen oder an Ihrem Rheuma interessiert, sondern auch an vielen anderen Aspekten in Ihrem Leben. Es mag für ihn von Bedeutung sein, ob Sie Angst vor Hunden oder vor hochgelegenen Orten haben, ob Sie traurig oder reizbar sind, was Sie träumen, ob Sie ein starkes Verlangen nach bestimmten Speisen haben, wie Sie schlafen, wie Sie auf bestimmte Wetterlagen reagieren, ob Sie ein Morgenmuffel oder Frühaufsteher sind, wo Sie die Ursache für Ihre Krankheit vermuten (Kummer, Unterkühlung, schlechte Nachrichten, Zugluft etc.) und wodurch Ihre Beschwerden verbessert oder verschlimmert werden. Vor allem die seltsamen, ungewöhnlichen und unlogischen Einzelheiten sind besonders wichtig zur Mittelfindung.

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 Wie lange dauert die Behandlung? 

Es gibt eine Faustregel: Die Behandlung dauer ca. ein Drittel bis ein Viertel der bisherigen Krankheitsdauer. Allerdings ist die Genesung von mehreren Faktoren abhängig: vom Alter, den Medikamenten, dem Streßniveau im privaten und beruflichen Leben oder auch von den Erbanlagen. Obwohl manche Heilung überraschend schnell eintritt, so sollten Sie in den meisten Fällen, vor allem bei chronischen Beschwerden, Geduld aufbringen. Brechen Sie also die Behandlung nicht vorzeitig ab. Auch dann, wenn sich die ersten Erfolge einstellen, lassen Sie die Therapie lange und tief genug wirken. Sofortige Wunder geschehen selten. Mitunter braucht es bestimmte Mittelfolgen, die eine entsprechende Wirkungszeit benötigen.

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 Wann gehe ich auch zum Arzt? 

Außer bei Bagatellerkrankungen ist es sinnvoll, mit den Beschwerden parallel zum Arzt zu gehen und die homöopathische Behandlung so angemessen diagnostisch zu begleiten. Wenn Sie bestimmte Medikamente ständig einnehmen, sollten Sie mich darüber informieren.

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 Muß man an die Homoöpathie glauben, damit sie wirkt? 

Nein, der oftgenannte Vorwurf, Homöopathie sei nur ein "Placebo-Effekt" läßt sich nicht halten, wenn man sich die homöopathischen Heilungen an Tieren und Säuglingen vor Augen hält. Wer immer homöopathische Heilungen erlebt hat, braucht keine weiteren Beweise mehr.

Für die hartnäckigen Skeptiker: Inzwischen ist die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien bewiesen worden (s. "Wirksamkeitsnachweis").

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 Ist Homöopathie Manipulation? 

Manche Heilungen, die durch homöopathische Mittel erzielt werden, haben in der Tat etwas Faszinierendes an sich. Aber es ist nicht möglich, die Homöopathie aus selbstsüchtigen Motiven einzusetzen, um Menschen zu manipulieren. Ein Mittel, das Wirkung zeigen wird, aktiviert lediglich die Lebenskraft und regt die Selbstheilung an.

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 Der berühmte "Tropfen im Bodensee": Können Hochpotenzen überhaupt wirken? 

Man muß zwischen "Verdünnen" und "Potenzieren" unterscheiden. Obiges Beispiel gilt nur für die Verdünnung und wäre sicherlich wirkungslos. Nur durch die Potenzierung werden aus den Arzneistoffen ungiftige und dabei sehr potente Wirkformen. Dies sind keine leeren Theorien, sondern von Hahnemann experimentell belegte und inzwischen auch naturwissenschaftlich bewieseneTatsachen (s. "Wirksamkeitsnachweis"): Giftstoffe verlieren durch das Potenzieren ihre giftige Wirkung völlig, die heilsame Wirkung der verschiedenen Substanzen wird aber wesentlich erhöht und hält länger an.

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 Was bedeutet "Homöopathie als Ganzheitsmedizin"? 

Die Homöopathie behandelt immer den ganzen Menschen, niemals nur einzelne Körperteile oder einzelne "abgetrennte" Erkrankungen. Hier werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen beachtet. Bei der homöopathischen Konstitutionsbehandlung geht es nicht nur darum, Ihre Krankheitssymptome zu beseitigen, sondern allgemein darum, Sie für Krankheiten weniger anfällig zu machen, sprich Ihre Lebenskraft zu stärken. Damit hat diese Behandlungsmethode auch vorbeugende Wirkung, da der Gesundheitsstatus insgesamt angehoben wird.

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 Was versteht man unter "Erstreaktion"? 

In einigen Fällen tritt die sogenannte Erstverschlimmerung der Symptome auf. Sie ist im Idealfall kaum oder gar nicht spürbar und vergeht in der Regel in wenigen Tagen von selbst. Manchmal kommt es zu einer vorübergehenden Verlagerung der Symptome (z.B. Asthma verschwindet und ein alter Hautausschlag erscheint, allerdings kürzer und weniger heftig) oder Ihre alten Beschwerden kommen für kurze Zeit wieder. Dabei kann es sich aus homöopathischer Sicht um positive Heilreaktionen handeln, die nicht unbedingt sofort und mit den üblichen Mitteln behandelt werden müssen. Im Fall des Auftretens neuer oder bekannter Symptome muss der/die Homöopath/-in informiert werden, auch dann, wenn es während der konstitutionellen Behandlung zu einer akuten Erkrankung (z.B. ein Schnupfen oder ein kurzer Durchfall) kommt.

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 Was genau ist die Aufgabe des Homöopathen? 

Es ist die Aufgabe des Homöopathen, die Heilung auf die schnellste, die sanfteste und sicherste Art und Weise zu erzielen.

Praktisch bedeutet dies:

 Gerne zitiere ich an dieser Stelle Dr. med. Dario Spinedi: 

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Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.